Mit dem H2C hat Bambu Lab einen 3D-Drucker vorgestellt, der vor allem eines verspricht:
Multicolor- und Multi-Material-Druck ohne Filament-Müll.
In diesem Artikel schauen wir uns die Vorteile des neuen 3D Druckers an.
Der H2C erweitert die bestehende H2-Serie von Bambu Lab, zu der bereits der H2D (Dual-Nozzle) und der H2S (Single-Nozzle) gehören. Die Serie ist auf leistungsstarken FDM-Druck, einen geschlossenen Bauraum und hohe Automatisierung ausgelegt.
Der H2C geht nun einen Schritt weiter und wird als Flaggschiff-Modell positioniert. Sein Fokus:
Multi-Material und Multicolor in einem Druck
Deutlich reduzierte bzw. nahezu eliminierte Purge-Abfälle
Automatischer Hotend-Wechsel dank Vortek-System
Bildquelle: Bambulab H2C kaufen
Viele schreiben „Vortex“, offiziell nennt Bambu Lab das System „Vortek Hotend Change System“. Und das ist der Kern:
Statt wie bisher bei Farb- oder Materialwechsel Filament durch dieselbe Düse zu spülen, wechselt der H2C einfach das komplette Hotend.
Im Drucker befindet sich eine „Bank“ von bis zu sechs geparkten Hotends.
Der Druckkopf fährt zur Hotend-Bank, dockt das benötigte Hotend an und nimmt es mit zum Bauteil.
Jedes Hotend bleibt „dirty“ – also mit seinem eigenen Filament belegt.
Ein induktives Heizsystem bringt die jeweilige Düse in wenigen Sekunden auf Temperatur, ohne Kabel oder Pogo-Pins.
Die Temperatur- und Statusdaten werden drahtlos über einen integrierten Chip im Hotend übertragen.Â
Dadurch können bis zu sieben verschiedene Farben oder Materialien in einem Druck genutzt werden (eine Düse aktiv + bis zu sechs in der Bank). In Kombination mit dem AMS-System von Bambu Lab sind sogar bis zu 24 Filamente insgesamt möglich.
Wer viele bunte, detailreiche Modelle druckt (z. B. Figuren, Logos, Consumer-Produkte), profitiert besonders von:
Sauberen Farbwechseln
Deutlich weniger Abfall
Mehr Farben in einem einzigen Druckjob
Für 3D-Druck-Dienstleister und Unternehmen, die mit zeitkritischen oder teuren Filamenten arbeiten, ist die Reduktion von Purge-Müll direkt ein Kostenvorteil:
Weniger Materialeinsatz pro Auftrag
Kürzere Druckzeiten → höhere Maschinenauslastung
Besser skalierbare Multicolor-/Multi-Material-Projekte
Durch den geschlossenen Bauraum und die H2-Plattform eignet sich der H2C auch für technische Kunststoffe (z. B. PETG, ABS, ASA, PA, PC – je nach freigegebener Materialliste). In Kombination mit Vortek lassen sich:
Hartes & weiches Material kombinieren
Dichtungen, Clips, Inserts oder Soft-Touch-Bereiche direkt mitdrucken
Ich bin Jann Dickhaus, der Gründer von Filamentcore. Vor über 5 Jahren hat mein Abenteuer im 3D Druck gestartet. Seit dem her, stelle ich mit meinem Team in Wuppertal zuverlässiges Filament und erstklassige 3D Druck Bauteil her. Â
Mehr zu uns kannst du im Beitrag Über uns lesen.Â
